An das Gesicht im Spiegel

Vielleicht hab’ ich dich kaum gekannt,
bevor was gewesen passierte.
Ich glaubte mich deiner gewiss.

Geflüchtet und vor dir gerannt
-nur weg- wer sich schließlich verirrte,
war auch unser drang, unser biss.

Wie hoff’ ich doch du kommst zurück:
Mein spiegel blieb’ nicht länger leer
und hohl, ohne seele und geist.

Geh’n wir noch gemeinsam ein stück?
Mir bangt vor dem “morgen” doch sehr:
mein abbild scheint kalt und vereist.

Powered by ScribeFire.

~ von Ele am November 20, 2007.

Eine Antwort hinterlassen