Nichts fehlt
Dein Atem nicht, in meinem Nacken
nicht deine Haut, nicht dein Gesicht.
Dein Gänsehaut-und-Tänen-Lachen,
Dein Mund. Das alles fehlt mir nicht.
Vermiss’ kein bisschen dieses Lächeln
und weder Küsse noch Berührung.
Und auch dein Hals lässt keine Lücke,
noch nichtmal deine Kunstverführung.
Doch über deine Bockigkeiten,
und dein Gegrübel ohne Zweck,
und deinen Nimm-mich-in-den-Arm Blick:
Ich komm da drüber nicht hinweg.

Achhhhhhhhhhhhhhhhhh Ulf …. *keine Worte*
Und wenn doch, dann würd’ nur weinen und du mich eh nicht verstehen! Wunderschön!!! Mir gefällt der vorletzte Satz so wahnsinnig gut, weil er alles in diesem Punkt verschlingt und verschwinden lässt. Und irgendwie: Die Realität, will ich meinen. Nicht weg gehen - nicht loslassen zu können, weil da ein Gewissen im Spiel ist. Obwohl es ja gerade die Dinge betrifft, die man auch nicht mehr durchleben will.
Du willst mir ernsthaft erzählen, daß Du ihr Lächeln nicht vermisst? Und die Küsse?
Janice, ich freue mich wirklich, dass der Text dich offensichtlich “findet”. Ich hatte lange überlegt, ob ich ihn draufstelle. Danke für deine Worte, in diesem Fall waren sie doppelt wichtig!
Björn: Nee, will ich nicht. Erstens bin ja nicht jedes “ich” hier wirklich ich. Und zweitens fehlen sie mir nur nicht so sehr, dass ich mir mindestens noch einreden kann, sie würden nicht fehlen. Oder ist das eine zu verwicklete Erklärung?
Grüße, ele