Verzeih’
Ich verfluche mich!
Find mich unperfekt!
Ich enttäusche dich
Ich bin nicht konstant
Fühl’ mich hinderlich
In mir selbst versteckt
Ich enttäuschte dich
Bin mir weggerannt
Wer mir nahe ist
Mit mir Tage lebt
Wie du bei mir bist
Meine Laune hebt
Wird verlassen sein
Tut sich an mir weh
Wenn ich ganz allein
Schweigend untergeh’

das gefällt mir sehr. vor allem, dass die zeilen so kurz sind - wie ein innerer monolog immer neuer vorwürfe, die man sich (ich mir?) an manchen tagen ununterbrochen macht. sehr schön gedichtet.
Ja, was denn? Draußen die Frühfahrssonne, und dann diese Herbststimmung? Das darf aber höchstens noch einen Tag so weiter gehen. Dann ist wieder Knutschen.