Der Tod als Thema ist unerschöpflich. Aber ich sehe ein gewisses Suchtpotential. Ich habe schon angefangen, wieder mehr Schokolade zu essen, um von dem Thema weg zu kommen.
Also auf zu neuen Ufern. Die verbleibenden Jahre sollen gefüllt werden mit lebendigeren Themen, die Wände sollen hell gestrichen werden. Ich atme tief ein, freue mich. Bin voller Tatendrang. Jetzt aber los.
Oh. Das Thema fehlt noch. Also nicht Tod. Gut. Nicht Tod. Hm. Also was? Ich könnte ja über das Leben schreiben. Das Leben. Mit all seinen Eigenheiten, Absonderlichkeiten, Abgründen, wie es beginnt, das Wunder des Lebens, wie es verläuft und wie es… ach nein. Nicht wie es endet.
Vielleicht etwas anderes. Nehmen wir Politik. Die deutsche, die europäische Politik zum Beispiel. Internationale Politik. -Aber da kann ich auch über den Tod schreiben. Das ist immer noch fröhlicher.
Also schreibe ich über Kultur. Hallo aufwachen! Kultur! Das ist toll, das ist en vogue, das ist … hallo?
Gut. Dann schreibe ich über Sport. … Nein. Vergesst die Idee.
Ich schreibe über… Äh… Tiere? Über Menschen? Nein? Über Städte? Länder, Kulturen, Gegenden, Relig… NEIN! Sicher nicht!
Ich schreibe Satiren!- ??? Komödien???
Ach…
… ich es’ jetzt erstmal noch ein Duplo.