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Fragen zum Tage

13. Wann ist es Zeit, ‘mal was Neues zu machen ?

14. Kann man imm auf mehreren Hochzeiten tanzen, oder nie, oder nur in bestimmten Lebensphasen ?

15. Kommt der Sommer ?

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Ein Tropfen Vergessen
Eine Prise Vorbei
Und eine Messerspitze
Wehmut

Ein Bund welker Gedanken
Vom Glück, ganze zwei
Eine Schale voll Kindheit
Die ruht

Ein verwunschenes, kleines
verschwundenes, feines
Gefühl, wie Krokant
Knistert im Mund,
nicht ohne Grund
wird’s Heimat genannt.

Fragen zum Tage

10.  Sind innere Amokläufe alltäglich? (Oder nur meine?)

11. Kann man mir ansehen, was ich denke? ((Und sollte man es (nicht) ?)

12. Bier oder Wein? (Und welche Menge?)

Verzeih’

Ich verfluche mich!
Find mich unperfekt!
Ich enttäusche dich
Ich bin nicht konstant

Fühl’ mich hinderlich
In mir selbst versteckt
Ich enttäuschte dich
Bin mir weggerannt

Wer mir nahe ist
Mit mir Tage lebt
Wie du bei mir bist
Meine Laune hebt

Wird verlassen sein
Tut sich an mir weh
Wenn ich ganz allein
Schweigend untergeh’

Liste zum Tage

Erkenntnisse:

1. Wenn man so eine Woche hinter sich hat, in der alles schief lief, zumindest innerlich, dann ist man so richtig erleichtert über den Moment, in dem man denkt: „WTF, wird schon irgendwie gehen.“

2. Wetter wird überschätzt. Der graue Himmel ist wie die Globalisierung: Man muss sich damit arrangieren. Kreative Lösungen sind gefragt: Gelbgefärbte Sonnenbrillen, Saunabesuche…

3. Berlin ist einfach universell einsetzbar. Die schönste Stadt der Welt, wenn man gut drauf ist. Der Vorhof zur Hölle, wenn man es nicht ist. Und grau und ekelig, wenn einem grau und ekelig zumute ist. Schick.

4. Seit Flockes erster Spaziergang mit drei Kameras, vier Kommentatoren, einer Live-Bildlaufzeile im unteren Bildabschnitt vom ÖFFENTLICH RECHTLICHEN Fernsehen übertragen wurde, habe ich endgültig beschlossen, mich von meinem Fernseher zu trennen.

5. Kurt Beck ist leider weiterhin nicht zu kommentieren und schon gar nicht zu parodieren. Das macht er selbst besser als ich es je können werde. Mist.

Meine Hoffnung

Da steht sie vor einsamkeit klein
Ihr blick sagt, ich lass sie allein
Sie fragt ohne wort ohne satz
Bleibt wartend am stets gleichen platz
Will bei mir, will neben mir sein.

Mal läuft sie voraus, mal im rücken
Mal rennt sie, mal humpelt auf krücken
Ich frag mich, warum
Dreh ich mich nicht um
Zu ihr. Lass mich von ihr beglücken.

Großmütterlich, liebevoll, weise
Ihr rat ist durchdacht und stets leise
Sie will mich nicht stören
Ich selbst muss sie hören
Denn fehlt sie, dreh ich mich im kreise

blöder, gelber Ball, verschwundener!

Komm raus da, komm raus
Und hab dich nicht so
Ich hab mich entschuldigt!
Jetzt Komm! Sonst ist’s aus!

Kannst dich nicht für immer
Und ewig verstecken.
Wir könn’ drüber reden!
So machst du’s nur schlimmer.

So langsam verlier ich
Mit dir die Geduld
Jetzt komm endlich, Sonne,
Sonst bist du selbst Schuld.

zwischenmenschlicher Kitsch

Ich schenk dir einen Blumenstrauß
Aus Fragen, Lauschen, Lachen.
Ich baue dir ein Schneckenhaus
Zum Träumen und Erwachen

Mein Lieblingsbuch, mein Kinderschuh,
Mein letztes Hemd sind deine
Nussschokolade –noch dazu-
Schmeckt mir nicht mehr alleine

Komm teil’ mit mir mein Kuscheltier
Und meine Nagelfeile
Bin halb, bist du nicht neben mir
Komm, bleib noch eine Weile